Auch unser zweiter Trödelmarkt für tierische Notfälle war erfolgreich


Auch wenn es schon einige Tage her ist, möchte ich ein kurzes Update zum erfolgten Trödelmarkt vom 21. August abgeben.

Hier der Text von meiner Facebook-Seite: „Das Trödelteam hat wieder ganze Arbeit geleistet und der Spaß ist auch nicht zu kurz gekommen. ☺️ Am Ende konnten 455,90€ ausgezählt werden, die wir als Unterstützung auf zwei Tierschutzprojekte aufteilen werden – Tierheim In Targoviste/Rumänien und dem Bau eines großen Geheges für verwaiste Waschbärkinder.“

Wir trödeln endlich live vor Ort


Unser Trödellager ist voll, schon lange. 😉 Nun können wir endlich für Tiere in Not richtig trödeln. Wir hoffen auf passendes Wetter und viele liebe Besucher vor Ort.

WANN – Sa, 10. Juli 2021, von 9.00-16.00 Uhr
WO – auf dem Parkplatz des GLOBUS in der Dieselstraße hier in Halle

Wir werden für ein Tierheim in Rumänien (Targoviste) trödeln und für den Bau eines Waschbärgeheges. 6 gerettete Waschbären, davon zwei Waschbärkinder aus diesem Frühjahr, sollen in einem 150qm großen Gehege bei befreundeten Tierschützern ihr endgültiges zu Hause bekommen.

Wer Lust hat, uns am Trödelstand als Helfer zu unterstützen, kann sich gern direkt in unserer Tierpension melden – Tel. 0345 1224987.

Infos zu Trödelmärkten rund um Halle finden Sie HIER.

Update 11.07.2021 Das war unser Trödelmarkt für Tiere in Not
Am Samstag, bei schönstem Trödelwetter, schlugen wir nun unseren Pavillion und unsere Tische auf dem Parkplatz vom GLOBUS auf. Als wir gegen 7.00 Uhr ankamen, standen vor uns schon unzählige Trödelautos in der Schlange und warteten auf die Stellplatzeinweisung. Wir hatten Anfangs schon Sorge, daß es für uns, trotz vorheriger Anmeldung, keinen Stellplatz mehr geben würde. Doch alles lief gut und wir konnten mit unserem Platz recht zufrieden sein- 😉 Schon ab 8.00 Uhr schlenderten die ersten Interessenten über den Markt und die ersten Euros wanderten in die Sammelbüchse. Bis zum Mittag war auch ordentlich Betrieb. Dann kam das Mittagstief und wir hofften auf eine zweite Welle. Dem war leider nicht so. Trotzdem können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. 845 Euro konnten wir am Nachmittag auszählen, die Standgebühr war bereits bezahlt und rausgerechnet.

425 € werden von unserer Tierschutzfreundin Sabine D. auf das Sammelkonto für das Tierheim in Targoviste/Rumänien überwiesen. Nach drei Unwettern hat es massive Schäden an den Tierheimgebäuden gegeben. Dort wird jeder € gebraucht. 320 € werden in die Waschbärgehegekasse bei Freunden fallen und 100 Gurkentaler stehen nun für Not-Kaninchen in meiner Tierpension zur Verfügung.

Danke an alle fleisigen Helfer und Daumendrücker! 😉

Weitere Fotos auch auf „FLOHMARKT – Leben für Engel“ https://www.facebook.com/groups/438948859971197

Wir planen schon den nächsten Trödelmarkt!

Unsere neuen Mitbewohner – Teil 9


Opa Freddy

Opa Freddy

Opa Freddy stammt aus einer Zuchtauflösung. Er hat seine Aufgabe als Zuchtbock in seinen 7 Jahren Lebenszeit bisher wohl sehr ernst genommen – meint jedenfalls die Tierärztin, die ihn kastriert hat.

Die 6 Wochen, die er in Kastrationsquarantäne verbringen musste, hat er mittlerweile gut überstanden. Da alleine sein ja ziemlich DOOF ist, hat dem Opa meine Katze „Schwesterchen“ täglich für ein paar Stunden Gesellschaft geleistet. Sie hat ihre Aufgabe als Animateurin sehr ernst genommen. Sie haben oft zusammen im Stroh gesessen. Mittlerweile kann er mit den anderen Kaninchen im Außengehe umherhoppeln und sitzt auch schon gemeinsam mit ihnen am großen Futternapf.

Unsere neuen Mitbewohner – Teil 8


Liese und Lotte (und Anton)

Liese und Lotte

Liese und Lotte (dreifarbig ) sind Mama und Tochter. Eigentlich habe ich bei ebay nur nach einem „Schlechtwetterhäuschen“ für die Kaninchenaußenanlage geschaut. Ein gebrauchter Stall war schnell gefunden – blöd nur – ihn gab es nur mit Mitbewohnern.

Zwei Meerschweinschnuten mehr im Getümmel – was solls.
Anfangs schienen die Damen noch schüchtern. Nach einer Woche war das Eis gebrochen… Anfangs hopsten sie nur von Buddelschale zu Buddelschale. Aber seit es täglich frisches Wiesengrün gibt, hat sich ihre Sprungfitness deutlich verbessert und sie hopsen nun locker und leicht über die Ränder der Buddelschalen zum geliebten Grünfutterplatz.

 

Unsere neuen Mitbewohner – Teil 7


Herr Kurzlöffel und seine Frau

Herr Kurzlöffel und seine Frau

Diese beiden zuckersüßen Kurzlöffel saßen die ganze Zeit des Winter-Lockdowns in einem Gartenmarkt fest. Ein Mitarbeiter hat sie nach Öffnung des Marktes gekauft und sie wurden zu mir gebracht.

Herr Kurzlöffel (schwarzes Köpfchen) hatte schon während der Zeit des Marktaufenthaltes Schnupfen. Trotz Vorstellung beim Tierarzt konnte keine Ursache gefunden werden. Wir hoffen und drücken nun die Daumen auf Besserung. Er ist ansonsten fit wie Turnschuh und hat immer guten Appetit. Frau Kurzlöffel hält ihn auf Trapp, sie hat eindeutig die Hosen an in dieser Löffelbeziehung.

Unsere neuen Mitbewohner – Teil 6


Schlappi D.

Schlappi D.

Schlappi D. zog kurz vor Weihnachten 2020 bei uns ein. Wegen des Lockdowns verbrachte er seine Jugendzeit vorwiegend in einem Gartencenter. Der Verkauf der Tiere war auch weiterhin kaum planbar. Da er Anzeichen einer EC-Erkrankung zeigte, wurde ich von einer Mitarbeiterin gefragt, ob ich den kleinen Burschen übernehmen könnte.

Schlappi D. wurde zu uns gebracht. Sein Köpfchen zeigte bereits eine ausgeprägte Schieflage. Tapfer schluckte er in den nächsten Wochen seine Medizin. Schon bald normalisierte sich seine Kopfhaltung und er konnte ohne Einschränkungen fressen und umherhoppeln. Mittlerweile ist er ein echter Wonneproppen und miemt den Chef in der Langohrgruppe.

Unsere neuen Mitbewohner – Teil 5


Lenor

Lenor

Lenor wurde Mitte Dezember 2020 vor dem Tierheim der Stadt Halle abgestellt. Er roch nach Weichspüler – daher hat seinen Namen. Im Tierheim wurde gehandwerkelt. Der kleine Kerl war sichtlich mitgenommen, daher schien eine ruhige Pflegestelle für ihn besser geeignet zu sein.

Die ersten Wochen bei uns waren leider auch von Sorgen geprägt. Lenor fraß uns fast die Haare vom Kopf, die Trinkflasche mit 200ml Wasser reichte keine 24 Stunden. Blöd ist, wenn man die Vorgeschichte eines Tieres nicht kennt. Wir hatten schon Sorge, Lenor könnte an Diabetes leiden… Nach ca. 4 Wochen war der Spuk vorbei. Sein Fress- und Trinkverhalten hat sich normalisiert. Da er bereits kastriert war, konnte er endlich in die Gruppe eingegliedert werden. Er hat sich zu einem ruhigen und ausgeglichenen Burschen entwickelt.

Unsere neuen Mitbewohner Teil 4


Little Girl

Little Girl

Gerade einmal 411g zeigte die Waage am 24. Februar. Das Kaninchenkind brachten wir nach Auflösung einer kleinen Hobbyzucht mit – siehe auch „Unsere neuen Mitbewohner – Teil 3“.

Bei ihren zwei Geschwistern zeigte die Anzeige der Waage fast das Doppelte. Nach Abgabe des Kotes zeigte der Laborbericht einen Kokzidienbefall an – bei Kaninchenkindern nicht so selten. Wichtig ist das rechtzeitige Erkennen und die anschließende Behandlung der Darmparasiten. Die Kleine schluckte ganz tapfer ihre Medizin. Die Waage zeigte täglich ein paar Gramm mehr an und recht schnell wurde aus der 411 die 811. Lustig war Little Girl vom ersten Tag an. Als ihre Behandlung abgeschlossen war und sie endlich in die Gruppe gelassen werden konnte, war die Lebensfreude noch einmal so groß. Ihre liebsten Hobbys – den anderen Mitbewohnern die Möhrenstückchen klauen und ständig fix hin und her hoppeln. Ich hätte gern mehrere Fotos vom Kaninchenkind gezeigt – aber irgendwie habe ich zumeist nur nen „Kondensstreifen“ im Bild.

Ihre Kaninchenmama und ihre Geschwister wurden zur weiteren Vermittlung vom Kaninchenparadies (https://www.facebook.com/kaninchenparadies/) übernommen.

 

Unsere neuen Mitbewohner – Teil 3


Schnucki

Schnucki

Schnucki stammt aus einer Zuchtauflösung. Der Halter der Tiere ist leider verstorben. Kaninchen, Meerschweinchen und Vögel brauchten dringend neue Plätze. Am 24. Februar trafen wir uns mit Ann Katrin von „Pflegestelle Meerschweinchen Thüringen“ vor Ort um die Übernahme und Vermittlung abzusprechen. Ann Katrin nahm (fast) alle Meerschweine mit. Ein Nacktschwein haben wir mit nach Halle genommen. Ihn stelle ich später auch vor. Die Kaninchen, 9 an der Zahl, luden wir in unser Auto. Schnucki war einer von ihnen. Auch zwei Wachteln fanden noch Platz zwischen den Nagertransportkisten. Sie konnten schon am nächsten Tag in ihr Endzuhause umziehen. Gut, wenn man, äh Frau, viele Tierfreunde kennt.

Das kleinste Kaninchen mit gerade einmal 411g Gewicht, Der Zuchtbock Opa Freddy und Schnucki blieben erst einmal bei uns. Die anderen Langohren wurden noch am selben Tag an weitere Pflegestellen weitergegeben. Da Schnucki schon kastriert war, mußten wir nicht all zu lange auf eine Vergesellschaftung warten. Von Körpergröße, Gewicht und Charakter schien er zu unserer Marina zu passen. Marina teilte unsere Meinung – es war Liebe auf den ersten Blick. Seit gestern darf er auch tagsüber in die Außengehege. Ob er, wie Marina, später auch frei im Garten hoppeln darf, müssen wir abwarten. Schnucki ist leider nicht so anhänglich wie Marina. Zur Zeit bräuchten wir zum Einfangen dann wohl ein Kaninchen-Sondereinsatzkommando. Aber vielleicht ändert er sich noch…

Unsere neuen Mitbewohner – Teil 2


Der Elf, Berty Pinsel und der kleine Anton

Der Elf, Berty Pinsel und der kleine Anton

Anfang Januar wurde ich gefragt – „Kannst du ein paar Meerschweinchen aufnehmen? Eine Räumung mit 60 Tieren steht an.“ Da der Pensionsalltag coronabedingt stillsteht, habe ich zugesagt. Wie viele Schweinchen dann zu mir kommen/gebracht werden, konnte noch nicht genau geplant werden. Es hatten sich einige Pflegestellen und Tierpensionen bereit erklärt auszuhelfen. Tolle Zusammenarbeit! Am 17. Januar war es dann soweit. Die Meerschweinfreunde von „Insel für Meerschweinchen in Not“ machten sich auf den Weg nach XXX um 60 überzählige Meerschweinchen abzuholen. Den bisherigen Haltern war ihre private Zucht einfach aus dem Ruder gelaufen. Schon länger versuchten sie sich Hilfe zu holen, baten auch das ansässige Vet.amt. um Hilfe. Leider wurden sie abgewimmelt. Auf Umwegen fanden sie dann ein offenes Ohr bei den Leipziger Meerschweinfreunden.

Die Meerschweinchen lebten beengt in umgebauten Nachttischschränken in einem Schuppen. Viele der Schweinedamen waren trächtig. Die meisten der Tiere waren extrem scheu. Auch Kaninchen saßen in engen Boxen. Die Tiere aus dem Schuppen wurden in die Autos geladen und durften nun in ein besseres Leben starten. Im Wohnhaus wurden auch noch Kaninchen gehalten. Sie wurden leider nicht mitgegeben. Wir hoffen sehr auf eine spätere Abgabe.

Als das Meerschweintaxi unsere Tierpension erreichte, saßen noch 5 Notfellchen in den Transportboxen. Sie zogen vorerst bei uns ein. Alle 5 waren extrem scheu, gingen die ersten Tage „die Wände hoch“. Sie saßen die ersten Tage in einem 1,20m-Käfig, den ich auf 2/3 abdecken musste. Anfangs musste ich sogar das Futter in Zeitlupe in den Käfig legen… Aber wenigsten war das Futter immer weggefressen. Am fünften Tag habe ich mir dann getraut sie zu wiegen. Oh je, diese Angst in ihren Augen. Für die Wiegetabelle wurden dann Namen verteilt – Anton, Berty Pinsel, Cäsar, Dante und (Der) Elf.  Dann wurden Kastrationstermine vereinbart. Cäsar und Dante zogen später in ein anderes Zuhause. Aber das ist ein neue Geschichte.  Berty Pinsel hat seine Angst recht schnell überwunden. Er ist der neugierigste der Schweinebande und konnte schon 3 Tage nach der Kastration frei durch das Kleintierzimmer toben. Der kleine, schwarze Anton und Der Elf sind auch heute noch schreckhaft, werden aber immer mutiger. Da die drei Herren sich gut verstehen, möchten wir sie nicht trennen und haben uns entschlossen… Na ihr wisst schon… So bald das Wetter es zulässt, werden sie ins Gartengehege umziehen.