„Katzen haben sieben Leben“ – sagt man


Ja, Katzen sind „zäh“ – das kann ich als Viel-Katzenhalterin und Tierpensionsbetreiberin bestätigen!

Nicht selten muß ich mit älteren Pensionskatzen zum „Zahnarzt“, weil ihre Halter Zahnprobleme aus Unwissenheit oft übersehen oder nicht wahrhaben wollen. Im letzten Jahr habe ich mal wieder eine Katzenoma „geerbt“, deren Halter über Jahre die Zahnprobleme immer wieder abgewunken hat. Ihre Zähne sind nur noch Stumpen, erstaunlicherweise ohne Eiterprozesse. Diese Stumpen müßten alle herausgehebelt werden. Ob die Kieferknochen bei einer 17/18jährigen Katzen das überstehen und sie sich von einem solchen Eingriff überhaupt erholen würde ist fraglich. Also mußte ich entscheiden – OP-(Risiko) ja oder nein. Ich habe mich für NEIN entschieden. Dafür achte ich aber sehr auf ihre Fressgewohnheiten und fahre mit ihr zum Tierarzt sobald sich „Zahnschmerzen“ oder andere Auffälligkeiten zeigen. Die regelmäßigen Behandlungen helfen ihr sehr – sie ist nun fast immer gut drauf. Hätte sich ihr Halter schon vor Jahren um regelmäßige Zahnbehandlungen gekümmert, wären ihr viele Schmerzen erspart geblieben und ich müßte wohl nicht aller paar Wochen mit ihr in die Tierarztpraxis.

Zu diesem Thema und zur Kastration von Katzen hat ein Tierarzt einen wirklich lehrreichen Artikel geschrieben. Ich bin heute durch eine Facebook-Teilung auf diesen Artikel aufmerksam geworden und kann nur jedem Katzenhalter raten, diesen Artikel zu lesen und auch zu Herzen zu nehmen. Hier gehts zum Artikel von Tierarzt Ralph Rückert – Narkose und Zähne: Nach wie vor die Arschkarte der Katze!

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